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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Gerichtsmedizin

Gerichtsmedizin

Prof. Hofmann wird bei der morgigen Sitzung des naturwissenschaftlich-medizinischen Vereins über die mikroskopische Untersuchung von Blutflecken sprechen.
Vortrag von Prof. Hofmann: „Über Beobachtungen an verbrannten Leichenteilen (Medizinisch-Naturwissenschaftlicher Verein)“
Ovationen für Prof. Dr. Schott (Gerichtsmedizin)
Pettneu: Tschiderer contra Falch (ein Fall für den medizinischen Sachverständigen)
Eine Obduktion mit Hammer und Meisel (Leiche, fast einer Gipsfigur ähnlichen Masse aus dem Inn geborgen)
Ovationen für einen Gerichtsmediziner (Sanitätsrath Prof. Dr. Kratter)
Personalnachrichten: Der Privatdozent an der Universität Wien, Dr. Paul Dittrich wurde zum a.o. Professor der gerichtlichen Medizin ernannt
Dem gerichtsmedizinischen Institut in Innsbruck wird der Schädel eines auf dem Großdorfer Friedhof in Egg beerdigten Revierjägers übersendet, um ein Fakultätsgutachten über die Art der Schusswunde zu erstatten. Der Tat verdächtigt sind zwei Männer, Vater und Sohn, welche in Bezau in Untersuchungshaft sind
(Exhumierung und Obduktion). Man schreibt aus Kirchbichl: Am Dienstag den 14. d. Mts. fand hier die Exhumierung und Obduktion der am 4. d. Mts. beerdigten Leiche des zuletzt in Innsbruck weilenden Christian Wintermantel statt. Dieselbe wurde deshalb vorgenommen, da der Verdacht auf einen Mord vorlag und ein solcher nach der Totenbeschau nicht ausgeschlossen werden konnte. Die Obduktion wurde vom k.k. Universiätsprofessor Dr. Ipsen im Beisein des k.k. Sanitäts-Konzipisten Dr. Sander und des prakt. Arztes Dr. Molitors ausgeführt. Es ergab sich , dass die an der Leiche vorgefundenen Verletzungen postmortale, nach dem Tode entstanden waren und dass deshalb der Tod nicht durch eine tödliche Verletzung herbeigeführt worden ist. Immerhin wäre es aber möglich, das Christian Wintermantel, der erwiesenermaßen betrunken sich aus dem Gasthause in der Kapuzinergasse entfernt hatte, von fremder Hand in den Inn gestoßen wurde; dieser Verdacht ist umso gerechtfertigter, als die Uhr und das Geld (100 Mark) bei der Leiche nicht vorgefunden wurden.
Franz Jakopin am Südbahnhof in Innsbruck vom Zug überfahren. Die Füße, in Stiefeln steckend, lagen noch aufwärts gewendet, außerhalb des Geleises. … Eine gerichtliche Kommission mit Univ. Prof. Dr. Ipsen und Gerichtssekretär Giacomelli fand sich an der Unfallstelle ein und veranlasste mehrere fotografische Aufnahmen der Leiche