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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Bauwesen
Als eine für Tirol, besonders aber für den Gerichtsbezirk Ehrenberg (Reutte), hocherfreuliche Nachricht beeilen wir uns mitzuteilen, dass die Genehmigung zum Baue einer neuen Straße über den Fern bereits ertheilt ist, und dass dieser Straßenbau mit möglichster Beschleunigung in Angriff genommen wird.
Mit dem Umbau des vormaligen Ballonhauses hinter dem sogenannten Neugebäude ist bereits begonnen, und die demselben zu nahe stehenden Bäume der englischen Anlage, 19 an der Zahl, wurden heute versteigert und müssen binnen drei Tagen sammt den Wurzeln vom Platze entfernt sein (Lt. der Chronik von Fischnaller, II. Buch, Seite 85 wurde das alte Hofballonhaus in der Herrengasse zuletzt als ärarische Holzniederlage verwendet; nach dem Umbau wurden im Gebäude die Kanzleien und das Archiv der Statthalterei untergebracht.)
Es wäre nichts notwendiger, als dass der Weg sowohl ober- als auch unterhalb des Karmeliterklosters in Wilten gereinigt würde, da man Gefahr läuft, im Kot zu versinken.
Baumeister Perwög aus Silz hat den Straßenbau über den Fern übernommen; s.a. die Berichte vom 13.04., 13.05., 07.06., 26.6., 30.6. und 06.11.
Am 30. vergangenen Monats wurde die neue Finstermünzerstraße auf die feierlichste Weise im Beisein Sr. Exzellenz des Hrn. k.k. Statthalters Grafen Cajetan v. Bissingen-Nippenburg, ferner des k.k. Hrn. Kreispräsidenten v. Kempter, des Hrn. k.k. Statthaltereirathes und Landesbau-Referenten v. Strele, des Herrn Bezirkshauptmannes Gasser, des Hrn. Statth.-Präs.-Sekretärs Vorhauser und des Hrn. Bauoberinspektors Liebener eröffnet, welcher in der Geschichte Tirols denkwürdige Akt mit einer im Freien unter einem Zelte vom hochw. Hrn. Dekan von Pfunds celebrierten Messe begann. Die neue Innbrücke mit einer Spannweite von 13ß Fuß und einer Höhe von 75 Fuß, sowie die beiden Tunnels sind nebst den Lawinen-Schutzgewölben die hervorragendsten Objekte dieses Riesenbaues, mit dessen Ausführung sich der umsichtige und energische Unternehmer Herr Perwög und der diesen Bau leitende Herr Ingenieur Feder volle Ehre gemacht haben.
Um bei dem bereits in Angriff genommenen Brückenbau bei Brixlegg die Bauanordnungen in der Art zu treffen, dass durch die Eisenbahnarbeiten die Schifffahrt am Inn weder gefährdet noch nachtheilig beirrt werde, werden nachstehende kommissionelle Verfügungen zur Darnachbeachtung für die Schiffsleute zur öffentlichen Kenntnis gebracht 1. etc. – 4. „Die aufwärts fahrende Schiffe werden von den Zugpferden bis zu den Haftstecken flussaufwärts gezogen; die Rampen werden an beiden Seiten des rechtsseitigen Landpfeilers in das Hochufer eingeschnitten und so geführt, dass die Pferde hinter dem zu erbauenden Maschinenhause auf der anderen Seite wieder auf den Treppelweg gelangen können. 5. Der höchste Wasserstand, bei welchem der Innstrom noch mit Schiffen befahren wird, wurde mit 8 Schuh über Null erhoben.
Von Jahr zu Jahr verschwinden unter den Lauben nach und nach die schwerfälligen Gewölbe, um flachen Plafonds Platz zu machen. Da hiedurch die dortigen Läden und Geschäftslokale an Licht – und Luftzutritt nur gewinnen können, so wäre es wünschenswert, wenn, mit Ausnahme derjenigen Querbögen, auf denen die Hauptmauern der Häuser ruhen, die allgemeine Herstellung von flachen Oberböden unter den Lauben angeordnet würde.
Der Weg von Pradl bis zum Schlossberge von Amras ist dieser Tage auf beiden Seiten mit jungen Pappelbäumen eingefriedet und dadurch in eine herrliche Allee umgewandelt worden.
Der neue Fahrweg zum Schlosse Ambras ist nun mit (Ausnahme der kurzen Anfahrtstrecke von der Wiltauer Seite) her vollendet.
Der ehrenwerte Baumeister Benedikt Perwög aus Silz veranstaltete in Hochfinstermünz zur Feier des Vermählungsfestes Sr. kaiserlichen Hoheit des dl. Erzherzog Statthalters Carl Ludwig am 4. d. M. eine in jeder Beziehung ausgezeichnete Feierlichkeit, wozu er die Offiziere der dortigen Garnison, die Herren Beamten und Honoratioren von Nauders, Pfunds, Ried, selbst einige von Imst und den hochw. Klerus der ganzen Umgegend freundlichst geladen hatte. Die Festlichkeit begann, wie es sich geziemt, mit der Darbietung des heiligen Messopfers in der Karl Ludwigskapelle. []
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