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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Opern- und Operettenaufführungen

Opern- und Operettenaufführungen

Jessonda (Inhalt der im k.k. Nationaltheater gespielten Oper von L. Spohr, großhessischer Generalmusikdirektor und Hofkapellmeister in Kassel); s.a. 26.03. „Die Chöre der Braminen, Bajaderen, Indianer und Portugiesen werden durch Gesangs-Dilettanten in einer noch nie gehörten Stärke von 90 Stimmen vorgetragen; eine andere Gesellschaft von Dilletanten wird einen interessanten Waffentanz ausführen, somit werden über 100 Personen auf der Bühne mitwirken; das Orchester wird gleichfalls durch die vorzüglichsten Kräfte hiesiger Musikdilletanten namhaft verstärkt; von den neuen Dekorationen wird besonders eine indianische Landschaft als überraschend gelungen, Beifall finden, und dazu ist noch für das gesamte Personal fast die ganze benöthigte Gardarobe neu angefertigt worden.“; s.a. den Bericht über die Aufführung am 28.03. sowie über den Brief von Louis Spohr vom 21.04.
Von vielen Opernfreunden wurde der Wunsch nach Aufführung der hier so beliebten Oper „Norma“ von Belini ausgesprochen. Diesem Wunsche wird morgen bereitwillig entsproechen und wir bemerken mit Vergnügen, dass Hr. Barolucci den Part des Orovist zu singen übernommen hat; Frau Gavetti-Rigiani singt die Norma, Hr. Giorgetti den Proconsul und Signora Fonranesi die Adalgise; s.a. die Absage wg. eines Todesfalles 06.05.; s.a. 10.05. die genannte Operngesellschaft aus Mailand gibt Bellinis Oper „Die Puritaner“; 17.05. Die vorletzte Oper dieser Saison, Donizettis „Maria von Rohan“ wird heute aufgeführt werden
Durch die Wahl der Oper "Norma" und durch die Weise, wie Frau Gavettii-Regiani diese höchst anstrengende Titelpartie durchführte, hat selbe gezeigt, dass es ihr ernstlich darum zu tun war, ihren künstlerischen Ruf vor dem Publikum wieder, und zwar ganz ehrenvoll herzustellen.
Kommenden Sonntag soll die Saison des k..k. Nationaltheaters mit Werbers „Freischütz“ eröffnet werden (Auzählung weiterer Programmpunkte in der nächsten Zeit); a.a. 14.09. „Ihre kaiserl. Hoheiten, der Erzherzog Statthalter und Gemahlin geruhten nach Beendigung der gestrigen Oper Höchstderen volle Zufriedenheit gegen die hohen Theater-Intendanz und Herrn Direktor Walther gnädigst auszusprechen. Es wäre aber ganz gegen unser wohlbegründetes Prinzip, wollten wir uns über die einzelnen Kunstkräfte der aus allen Theilen Deutschlands nach Innsbruck eilenden Operngesellschaft schon nach der allerersten und dabei so höchst schwierigen Oper auslassen; jedenfalls erfreuen wir uns der Tatsache, dass unsere Stadt wieder ein stabile deutsche Oper besitzt!“
Unsere Theatersaison wurde gestern unter günstigen Auspicien mit der großen Oper „Robert der Teufel“ eröffnet. Schon das vorangegangene Festspiel mit der brillianten Ouvertüre des neuen Kapellmeisters Hummel war geeignet, das zahlreiche Publikum in die günstigste Stimmung zu versetzen
Dem Vernehmen nach kommt im k.k. Nationaltheater die schon seit langer Zeit vorbereitete romantische Zauberoper "Undine" von Lortzing noch im Laufe dieser Woche zur Aufführung. Es ist diese Oper eines der besten Werke des leider zu früh verstorbenen Componisten und erfordert einen außerordentlichen Aufwand an Ausstattung. Wie wir hören, hat Herr Direktor Hirsch in splendidester Weise für eine solche gesorgt; zu den äußerst schwierigen Verwandlungen und Maschinerien ist das Podium des Theaters speziell erst eingerichtet worden, und ist der vortreffliche Maler Herr Juliano schon seit langer Zeit mit der Anfertigung neuer Dekorationen für diese Oper beschäftigt, die alles, was bisher hier in dieser Beziehung geleistet worden ist, noch weit übertreffen werden; s.a. 28.10. Premierenbericht:
Morgen Freitag gibt unsere beliebte und gefeierte Sängerin Frln. Schmitz zu ihrem Benefize „Troubadour“. Sie tritt als „Leonore“ auf
Der erste Tenorist unserer Bühne, Herr Marloff, gibt am nächsten Freitag zu seiner Benefice "die Hugenotten".
Morgen findet die erste Wiederholung der Verdi´schen Oper „Der Troubadour“ statt. Frl. Ruhr hat die Rolle der „Leonore“ übernommen. Ohne die Verdienste unseres beliebten Frl. Schmitz auch nur im Mindesten schmälern zu wollen, glauben wird doch, dass es von großem Interesse für das Publikum ist, auch Frl. Ruhr einmal in dieser Parthie auftreten zu sehen
Übermorgen kommt zu Gunsten des städtischen Armenfonds im k.k. Nationaltheater Mozarts unvergängliches Meisterwerk „Don Juan“ zur Aufführung.
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