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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck

Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck

Se. k.k. Majestät haben zu genehmigen geruht, dass der Herr Bezirksamts-Adjunkt Neuner zum provisorischen Bürgermeister der Kronlands-Hauptstadt Innsbruck bestellt werde. In dieser Eigenschaft hat derselbe heute den vorgeschriebenen Eid abgelegt.
Der Bezirksadjunkt und provisorische Bürgermeister in Innsbruck, Herr Josef Neuner, wird vorderhand ohne bestimmten Standort und gegen einstweilige Belassung in seiner dermaligen Verwendung zum Vorstand des gemischten Bezirksamtes ernannt
Wie wir vernehmen, wurde in der gestrigen Bürgerausschusssitzung dessen Mitglied Herr Handelsmann Carl Adam zum Bürgermeister von Innsbruck erwählt und Herr A. Neuner als Vicebürgermeister ernannt; s.a. das Ergebnis der Wahlen in den engeren Ausschuss am 25.01.
In der letzen Bürgerausschusssitzung ist Dr. Josef Ritter von Peer zum neuen Bürgermeister gewählt worden, als Vicebürgermeister Herr Dr. Rapp, k.k. Notar. Als Magistratsräthe wurden die nachfolgenden Herren gewählt: Josef von Trentinaglia, k.k. OLG Gerichtsrath, Peter Huter, Zimmermeister, Martin Kapferer, Handelmann, Franz Engel, Handelmann, Josef Zelger, Posamentier, Johann Nussbaumer, Gärbermeister
Dankadresse an den scheidenden Bürgermeister Adam
Dr. Rapp wird als neuer Bürgermeister von Innsbruck angelobt.
Notar Dr. Tschurtschenthaler wird zum neuen Bürgermeister von Innsbruck gewählt. Von den 31 anwesenden Mitgliedern des Ausschusses gehörten 3 der konservativen, die übrigen der liberalen Partei an. Auf Dr. Tschurtschenthaler entfielen 29 Stimmen. Als Magistratsräthe wurden Friedrich Wilhelm, Dr Florian Blaas und Eduard Erler gewählt.
Dr. Tschurtschenthaler erklärte in der Gemeinderaths-Sitzung am 8. d. Mts. sein Bürgermeisteramt niederzulegen, er sei seines Amtes, das er sechs Jahre lang geführt, müde und bedürfe der Erholung. Daraufhin wurde Dr. Tschurtschenthaler (und zwar auch von der klerikalen Minorität) bestürmt, im Falle seiner Wiederwahl diese anzunehmen; der Genannte stimmte dem unter der Bedingung zu, dass ihm ein 2-monatiger Urlaub gewährt und einem früheren Rücktritt vom Amte als nach drei Jahren kein Hindernis in den Weg gelegt wird. Bei der darauf folgenden Wahl wird Dr. Tschurtschenthaler mit 22 von 26 Stimmen wieder zum Bürgermeister gewählt. Zum Vizebürgermeister wird Dr. Dinter gewählt.
Das Abgeordnetenhaus hat an Stelle des verstorbenen Dr. Rautenkranz den Bürgermeister von Innsbruck, Herrn Dr. Tschurtschenthaler, in den Staatsgerichtshof gewählt
Sitzung des Gemeinderates von Innsbruck: Die Leistungen des scheidenden Bürgermeisters Dr. Tschurtschenthaler werden gewürdigt (s.a. die Verleihung des Ehrendiploms am 12.11. d. J.). Worte des Vicebürgermeister Dintner: „Es sind nun acht Jahre, dass Herr Dr. Tschurtschenthaler die Stadtverwaltung übernahm. Es dürfte seit dem Bestande der Stadt ein ähnlicher Zeitraum nicht bestehen, in welchem zum Wohle derselben so Außerordentliches geleistet worden ist. Selbst prinzipielle Gegner der liberalen Verwaltung müssen das anerkennen, wenn sie gerecht sind. [] Vor allem ist es die Neugestaltung des Volksschulwesens, die unser Bürgermeister in vernünftiger Weise löste. Wir wissen alle, was das bedeutet. Wir wissen, dass nur durch die Volksschule gewisse Klassen der Bevölkerung emporgehoben und zu freien tüchtigen Staatsbürgern gemacht werden. Die Volks- und Bürgerschule in der Gilmstraße, das Mädchenschulhaus in St. Nikolaus, das schöne, allen Anforderungen der Neuzeit entsprechende Schulhaus in Dreiheiligen geben Zeugnis hievon. In die Amtsperiode des Herrn Bürgermeisters fällt ferner das neue Gemeindestatut, fällt die Organisation des Magistrates mit allen seinen Haupt- und Nebenämtern und fallen eine Menge der wohlthätigsten Reformen in allen Zweigen der städtischen Verwaltung; ferner die musterhafte Organisation des Feuerlöschwesens, die Errichtung der medizinischen Fakultät, der Pfandleihanstalt und der Volksküche. Die seit Jahrzehnten erwartete Verarchung des Innflusses und damit die…
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