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Innsbrucker Nachrichten

Hinweis

Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Handwerk

Handwerk

L.W. Jörgs concessioniertes öffentliches Packträger-Institut zu Innsbruck, Comptoiur: Landhausgasse, Eck, Nr. 610 (Werner´sches Haus), Geschäftsbeginn am 16. Juni 1862. Abzeichen des Packträgers: Blauer Dienstrock mit grünem Kragen und Brustschild mit Firma, Wachstuchmütze mit Nummer, Ledertasche am Gurt - Ein Unternehmen, welches aus einem allseitig gefühlten Bedürfnis hervorgegangen, dürfte bald tiefe Wurzeln in den Boden Innsbrucks schlagen (Reklame mit Bild)
Das Packträgerinstitut erfreut sich bereits lebhafter Benützung seitens des Publikums.
Seit gestern existiert in Innsbruck das Institut der Droschken und Fiaker, eingeführt durch Herrn Lohnkutscher Zoppl
Gegenwärtig ist im Gewölbe des Kürschners Bach in der Neustadt ein aus 24 verschiedenen Pelzen gefertigter Prachtteppich ausgestellt. Der Teppich ist 9 Schuh lang und 7 Schuh breit und besteht aus einigen 20.000 Theilen. 8 Jahre hat der Kürschner Resch zur Verfertigung dieses Meisterstückes verwendet, dessen Wert auf 800 fl. geschätzt wird. Er wurde für die Pariser Weltausstellung angefertigt
Reklame: Johann Nikolodi´s Frisiersalon in Innbruck, Landhausstrasse Nr. 4 („.Bei der Erweiterung und Umgestaltung meines Geschäfts habe ich mir die Aufgabe gestellt, die neuesten Prinzipien des Friseurgeschäfts, wie ich sie auf meinen Reisen, namentlich in Amerika kennen gelernt habe, umzusetzen.“)
Die Tabaktrafiken müssen ihr Geschäft bis 8 Uhr abends offen halten (nach einer alten Verordnung sogar bis 9 bzw. 10 Uhr.)
50jähriges Berufsjubiläum des Buchdruckers Karl Fischer
Die Stefan Unterberger´sche Gürtlerwerkstätte liefert Kirchengeräte für ein Missionskirche in Panama, Luster nach Längenfeld sowie Leuchter und Kandelaber für die Stadtpfarrkirche in Bregenz
Freimuths Kunstglasbläserei in Innsbruck
Die Kunst-Glasbläserei und Glasspinnerei, welche Wilten unweit des Templwirtshauses aufgestellt hat, verdient wirklich von jedem besucht zu wreden, der diese Arbeit noch nicht sah. Es wird sich wohl nicht so schnell wieder die Gelegenheit bieten, die Herstellung der zierlichsten kleinen Kunstwerke, als Vasen, Krügchen, Flaschen, Urnen und dgl. zu sehen. Man ist von den Darbietungen überrascht und bewundert die große Kunstfertigkeit, mit welcher aus den kleinsten Glasklümpchen Schwäne, Hunde und sonstiges Getier gefertigt werden, ohne Modelle zur Anwendung zu bringen. Sehenswert ist auch die Glasspinnerei; es werden unendlich lange seidenfeine elastische Fäden aus Glas gesponnen, welche dann zur Klöppelung von Spitzen verwendet werden
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