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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Mühlen und Sägewerke

Mühlen und Sägewerke

Vorgestern waren während des Tages Dienstleute bei dem Pächter der Engelmühle in Wilten am Sillkanal (erste Mühle vom Margarethenplatz aus an dem Durchpasse zum Adambräu und Eigentum der P.P. Serviten) damit beschäftigt, bedeutenden Mengen von durch die Bahn neu angekommenem Weizen auf der sehr geräumigen Kornschütte dieser Mühle unterzubringen. Um halb 4 Uhr stürzte plötzlich ein kleiner Theil des Bodens ein, über welchem circa 800 Metzen Weizen gelagert waren. Das brechende Gebälk mit der ganzen Last des Korns stürtze in einen Nebenabtheilung des Kuhstalls, welcher gerade über den Sillkanal gebaut ist, und schlug mit unwiderstehlicher Gewalt die Dielen und Balken des Stallbodens durch. Drei Kühe, welche in diesem Nebenstalle am Barren standen, wurden in die Tiefe des durchfließenden Wassers geschleudert. Menschen sind keine verunglückt, da im Augenblicke der Katastrophe zufällig keienr der Futterknechte in dem betroffenen Theile beschäftigt war. Das Korn wurde durch die starke Strömung des Wassers durch den Sillkanal hinabgeschwemmt. 500 Metzen Korn sind unwiderbringlich verloren.
Über das Vermögen des Julius Esch, Kunstmühlenbesitzer in Pill, wird der Konkurs eröffnet
Dampfsäge in Hopfgarten stillgelegt
Beitrag im Extrablatt: Der Sillkanal („die kleine Sill“) in Innsbruck-Wilten: Die kleine Sill verdankt ihre Entstehung einer verheerenden Feuersbrunst, die im Jahre 1292 während der Anwesenheit des Herzogs Meinhard II. fast ganz Innsbruck in Asche legte. Es scheint damals an ausreichendem Wasser zum Löschen gemangelt zu haben und um diesen Übelstande in Zukunft begegnen zu könnnen, ließ Meinhard II. mit Bewilligung des Abtes von Wilten einen großen Canal herstellen, von dem aus durch kleine Canäle das Wasser in alle Gassen der Stadt geleitet wurden kann. [...]; Sillordnung von 1553 und 1592; nach der Sillordnung von 1553 haben folgende Werke am Sillkanal bestanden: 1. Die Hammerschmiede des Math. Schell, anstelle der jetzigen Riegermühle zunächst der Fürstenwegbrücke über den Sillkanal (später wurde daraus eine Loh- und Ölstampfe); 2. des Abtes zu Wilten Mühle und Säge; 3. die Mühle des Steingrißers an Stelle der heutigen sog. Hartelmühle oberhalb der Staatsbahnübersetzung; 4. die Hackenschmiede; 5. die landesfürstliche Salpetermühle; 6. die Mühle des Christoph Engl, heute den P.P. Serviten gehörig; 7. die landesfürstliche Pulverstampfe, wahrscheinlich an Stelle der heutigen Feigenmühle des Hrn. Hauser (als diese Pulverstampfe im Jahre 1608 in die Luft gegangen war, wobei vier Menschen verunglückten, wurde an deren Stelle eine Tabakmühle durch…
Die elektrische Bahn der Kunstmühle A. Rauch. „Von dem bei der Südbahnübersetzung unterhalb des Kalvarienbergs von Arzl errichteten Magazin werden die Frachten auf dieser elektrischen Bahn zur Kunstmühle im Oberdorf von Mühlau und umgekehrt in circa 7- 8 Minuten befördert und entfällt somit der bisherige langsame und mühselige Transport mit den Ochsengespannen.
(Abbruch der Engelmühle.) Dieser Tage begann die Baufirma Huter, die Eigentümerin der historischen Serviten- oder Engelmühle, mit dem Abbruch des alten Anwesens. An seiner Stelle entsteht ein Block mit vier Wohnhäusern mit einem Eckgebäude, alle in modernem Stil und komfortabler Einrichtung. Im Erdgeschoß werden Kaufläden eingebaut. Der neue Häuserkomplex beginnt beim Stöcklgebäude des Kupferschmiedes Konzatti in der Adamgasse und schließt an den Schankgarten des „Arlberger Hofes“ in der Maximilianstraße (Anm. heute Salurnerstraße) an. In Folge dessen wird auch das kleine Häuschen in der Adamgasse verschwinden, welches einst als städtisches Aufschlagsamt diente. Es stehen bereits die Bauruten an dem schönen Platz, weil sofort nach dem Abbruch mit dem Aufbau der neuen Gebäude begonnen wird