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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Sillbrücke

Sillbrücke

Neubau der Sillbrücke
Die neue Sillbrücke am Ausgang der Sillschlucht an der Straße von Wilten nach Amras wird nächstens ihrer Vollendung entgegengehen. Bekanntlich wurden die zwei mächtigen Brückenpfeiler aus Granit im abgelaufenen Sommer hergestellt. In letzter Zeit bauten bei dem jetzigen niedrigen Wasserstande des Sillflusses Zimmerleute das Holzgerüst zur Überwölbung des Bettes mit Eisenkonstruktionen.
Die Sillbrücke in Wilten: Am Fuße des Berg Isels, wo die Sill die tiefeingeschnittene Bergschlucht verlässt und in das breite Inntal eintritt, übersetzt der ärarische Fürstenweg mittelst einer alten hölzernen Brücke, die sogenannte große Sillbrücke den Sillkanal. Nach den alten Urkunden aus den Jahren 1555 und 1559 und nach dem landesfürstlichen Mandate oblag die Erhaltung dieser Brücke, welche nur für leichtes Fuhrwerk bestimmt war, einer Concurrenz, in welche nächst dem Ärar, dem Kloster Wilten und der Stadt Innsbruck auch die Gemeinden der ehemaligen Landgerichte Sonnenburg, Axams und Stubai einbezogen waren. In den vierziger Jahren, als die Bautätigkeit in Innsbruck eine immer größere wurde und aus diesem Grunde in der Gemeinde Amras mehrere Steinbrüche eröffnet und betrieben wurden, musste die Brücke auch für die relativ schweren Steinfuhrwerke eingerichtet werden. Dies gab im Jahre 1845 den Anlass zur Einführung einer beschränkten Maut, welche auf die passierenden Steinfuhrwerke gelegt und bis vor kurzer Zeit eingehoben wurde. Als im Jahre 1892 neuerdings Concurrenzverhandlungen über die Rekonstruktion der baufällig gewordenen Brücke gepflogen wurden, trat seitens der Gemeinden das Bestreben hervor, ihrer Concurrenzpflicht für die Zukunft enthoben zu werden, was von der Staatsverwaltung auch gestattet wurde. Nach den damals geschlossenen Vereinbarungen übernahm die Staatsverwaltung gegen eine…
Die alte hölzerne Sillbrücke beim Berg Isel ist nun verschwunden, indem sie vor kurzem abgetragen wurde. Dadurch kommt die an deren Stelle getretene gefällige Eisenbrücke, die voriges Jahr dem Verkehr übergeben wurde, besser zur Geltung.
Die Sillbrücke bei Gärberbach hinüber auf die Igler Seite scheint keine Auferstehung mehr zu feiern. Es ist hiedurch nicht nur der beliebte Spazierweg von Gärberbach durch das Ahrntal zur Stefansbrücke unmöglich geworden, sondern es ist auch die ganze Fahrverbindung zwischen dem östlichen und westlichen Mittelgebirge abgeschnitten, was besonders vom Standpunkt der Feuerwehrhilfe aus unbegreiflich erscheinen muss
(Eine neue Sillbrücke bei Gärberbach.) Gestern Vormittag hat in dieser Angelegenheit an Rot und Stelle die kommissionelle Verhandlung stattgefunden, bei welcher behördlicherseits Bezirksoberkommissär Oskar v. Sabranksy und Ing. Karl Innerebner und andererseits Vertreter der interessierten Parteien teilnahmen. Man einigte sich dahin, eine armierte Holzbrücke aufführen zu lassen
Die Sillbrücke bei Gärberbach, welche im Herbst 1902 wegen Baufälligkeit abgetragen werden musste, und deren Nichtbestand eine empfindliche Lücke im Verkehrsleben bildete, wird nun endlich wieder hergestellt. Gegenwärtig wird an der Fundierung der beiden Brückenpfeilerfür den eisernen Oberbau gearbeitet
(Die Eisenbetonbrücke über die Sill bei der Gasanstalt.) Seit Mitte Februar wird am Neubau der Pradlerbrücke mit großem Fleiß gearbeitet. Anstelle der schmalen, eisernen Fachwerkbrücke beim städtischen Gaswerk tritt eine 13 Meter breite Eisenbetonbrücke, die in gefälligem Bogen von 27 Meter Lichtweite die Sill überspannt. Sämtliche Arbeiten werden von der Firma E. A. Westermann, Eisenbeton-Unternehmung in Innsbruck besorgt, welche auch alle Pläne und Berechnungen dazu ausgeführt hat
(Die neue Sillbrücke). Heute und Montag findet die Probebelastung der von der Firma Westermann und Co. erbauten Eisenbetonbrücke bei der Gasanstalt statt. Die Brücke macht einen sehr hübschen Eindruck. Sie soll im Laufe der nächsten Woche ihrer Bestimmung übergeben werden
Die neue Pradler Sillbrücke soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Man ist jetzt daran, neben der alten ein Provisorium herzustellen, um den Verkehr während des Baues aufrechterhalten zu können. Das Provisorium führt ein Stück unterhalb der alten Brücke über die Sill, die neue hingegen kommt an derselben Stelle zu stehen, nur wird sie nicht mehr in einem geraden Winkel zum Fluss über diesen hinüberführen, sondern sich tangential zum Schiffsgasthof hinwenden, sich also mehr der Fahrtrichtung der Straße anpassen. Die vom Ärar auszuführende Brücke wird in ähnlicher Weise wie die städtische nächst dem Gaswerk ausgeführt werden; sie erhält die gleiche Breite, Betonbogenkonstruktion, ein schmiedeeisernes Geländer und vier Kandelaber
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