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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Hungerburgbahn

Hungerburgbahn

(Eine Bahn auf die Hungerburg.) Das Eisenbahnministerium hat dem behördlich authorisierten Zivilingenieur Rafael Ritter v. Meinong in Innsbruck im Vereine mit dem Hotel- und Hausbesitzer Sebastian Kandler die Bewilligung zur Vornahme technischer Vorarbeiten für eine schmalspurige Kleinbahn vom Südbahnhof in Innsbruck bis zur Kettenbrücke und eine Seilbahn von der Kettenbrücke bis zur Hungerburg auf die Dauer von 6 Monaten erteilt
Zur Besiedlung des nördlichen Mittelgebirges (des Hungerburgplateaus) ... Das Unschätzbare ist das Klima. ... Das Frühjahr beginnt dort oben einen Monat früher als im Tal. ... Warum lassen wir die Leute an Innsbruck vorbei in die Schweiz und südliche Kurorte ziehen? ... Zur Hauptverbindung ist eine Bahn unabweislich erforderlich. Da eine Adhäsionsbahn und auch eine Zahnradbahn, einer zu großen Entwicklung bedarf, daher zu große Länge zur Erklimmung der Höhe und zu lange Fahrzeiten, ganz abgesehen von den höheren Baukosten, beanspruchen würde, bleibt bloß die Drahtseilbahn auf einer stark geneigten Ebene übrig. Diese muss aber in direkter Verbindung mit den Linien der künftigen Stadtbahnen (ausgestaltete Innsbruck – Haller Bahn) stehen, damit es ermöglicht wird, den Fahrgast vom Bahnhof oder von der Maria Theresienstraße in 10 Minuten zur unteren Seilbahnstation und in weiteren 10 Minuten auf das Hungerburg-Plateau zu befördern. etc
(Eine Bahn auf die Hungerburg.) In den „M. N. R.“ lesen wir: „Bekanntlich liegt auf dem nördlichen Plateau über Innsbruck etwa 450 Meter höher als die Stadt die sogenannte Hungerburg. Bis vor kurzem war dort ein einfaches, höchst primitives Wirtshaus. Nun hat aber der Restaurateur Kandler dort prachtvolle Gebäude erbaut, die als Gastwirtschaft und Touristenhotels dienen sollen, während im nächsten Jahr ein neues, allen modernen Anforderungen entsprechendes Hotel dort erbaut wird. Zur genannten Höhe empor ist der Bau einer elektrisch betriebenen Drahtseilbahn geplant. Herr Kandler erhielt für die Erbauung und Betriebsführung glänzende Anerbieten von den hervorragendsten Elektrizitätsfirmen. Der Gemeinderat von Innsbruck hat aber beschlossen, dieses gute Geschäft in die Hand zu nehmen und den Bau selbst durchzuführen, sodass nach und nach das ganze Netz der Kleinbahnen in den Besitz der Stadtgemeinde gelangt „ (?)
(Die Hungerburgbahn.) Das k.k. Eisenbahnministerium hat dem behördlich authorisierten Zivil-Ingenieur Rafael Ritter von Meinong in Innsbrück für eine Seilbahn von der Innsbrucker Kettenbrücke bis zur Hungerburg auf die Dauer von sechs Monaten die Bewilligung zur Vornahme technischer Vorarbeiten erteilt
(Die Hungerburgbahn.) Ende Mai findet die politische Begehung der projektierten Bahnlinie zur Hungerburg statt
(Von der Hungerburgbahn.) Das k. k. Eisenbahnministerium hat das Detailprojekt für eine mit der Spannweite von 1 Meter auszuführende, elektrisch betriebene Drahtseilbahn vom rechten Ufer des Innflusses nächst der Kettenbrücke überprüft und die Statthalterei beauftragt, über dasselbe die Trassenrevision und bei anstandslosem Ergebnisse dieser Verhandlung, anschließend an dasselbe, die Stationskommission und die politische Begehung im Zusammenhang mit der Enteignungsverhandlung vorzunehmen.
(Die Drahtseilbahn zum Hungerburg-Plateau.) Vortrag des beeideten Zivilingenieurs und Inspektor der k. k. Staatsbahnen, Herrn R. Ritter von Meinong ... Eine Beschreibung der ungefähr 1800 Meter langen Bahn, deren Längenprofil, welches mit 16 Prozent zu steigen beginnt und mit 55 Prozent endigt, des beabsichtigten Unterbaues, der mechanischen Einrichtung, des ungefähr drei Zentimeter starken Drahtseiles, der automatischen Ausweiche, der Personenwagen, welche 50 Passagiere fassen sollen, der Lastwagen, welche die billige Beförderung ganzer Ziegelfuhrwerke auf das Plateau möglich machen und der Sicherheitsvorkehrungen riefen ein deutliches Bild des Projektes bei den Zuhörern hervor
Wie wir vernehmen, ist der Bau der Hungerburgbahn bereits eine beschlossene Sache, der erste Teil derselben, die Brücke über den Inn, wird noch in diesem Monat in Angriff genommen
Gestern wurden zur Herstellung für das Provisorium der neuen Brücke der Hungerburgbahn die ersten Piloten eingerammt. … Herr Ing. Riehl lässt sie auf eigene Kosten bauen
(Von der Hungerburgbahn) Die über den Inn führende Brücke dieser Bahn ist zum Großteil bereits aufmontiert, es fehlt noch das letzte Viertel, die Übersetzung der linksufrigen Reichsstraße bis zum Widerlager am Birkbühel. Gegenwärtig sind die Monteure mit der Aufstellung der vier kräftigen Standpfeiler am linken Innufer beschäftigt, deren kräftige Gliederung im Gegensatz zu den fast zierlichen Flußpfeilern auffällt. Diese Pfeiler sind die Hauptstützen des imposanten Objekts. Im ersten Tiel der Brücke hat man bereits mit dem abrüsten begonnen, auch die Piloten sind schon entfernt, bzw. ein Stück unterhalb des Wasserspiegels abgesägt. Bei den Fundamentalarbeiten des Pendelpfeilers an der Lehne des Birkenbühels sind die Arbeiten auf unvorhergesehene Schwierigkeiten gestoßen. Es wurde nämlich eine kräftige Quelle angeschnitten, deren Fassung zur Sicherung des Fundaments notwendig war. Zu diesem Zweck wurde in die Lehne ein ungefähr acht Meter tiefer Stollen gegraben, die Quelle darin gefasst und in ein Eisenrohr herausgeleitet. Es ist ein gutes Trinkwasser, das genützt werden sollte und quantitativ vollkommen genügt, einen Brunnen zu speisen. Die Straßenverwaltung oder der Verschönerungsverein sollten die günstige Gelegenheit wahrnehmen und die Herstellung eines öffentlichen Brunnens vermitteln, zumal der benachbarte „Neckelbrunnen“ seiner verwahrlosten Umgebung halber beinahe gar nicht mehr benützt wird. Am Birkbühel ist der Bahndamm fertig,…
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