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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Gastensembles (Monatsopern)

Gastensembles (Monatsopern)

Monatsoper im Stadttheater Innsbruck: Die gestrige Aufführung der „Walküre“ hinterließ im allgemeinen einen recht günstigen Eindruck, der vornehmlich dem Kapellmeister Rudolf Groß zu verdanken ist ... Den Siegmund sang Ernst Brandenberger ... Eine gute Leistung bot Elisabeth Fabry als Sieglinde, die auch schauspielerisch den Absichten Wagners gerecht wurde. Ausgezeichnet war in jeder Beziehung Ludolf Bodmer als Hunding, der diese Partie sehr erfolgreich führte. Auch Käthe Steinegg-Röder war als Brünhilde vollauf zufriedenstellend. Hermann Morny als Wotan ging mitunter zu weit mit seinen Wutausbrüchen ... Direktor Häusler hatte für eine prächtige Ausstattung gesorgt
Vom Stadttheater: Kontrakt mit dem Theaterdirektor Häusler aus Stuttgart betreffend die Aufführung von Monatsopern
Herr Direktor Häusler vom Augsburger Stadttheater veranstaltete vorgestern und gestern Schauspielabende im Innsbrucker Stadttheater und zwar in Form eines Gesamtgastspieles kgl. bayer. Hofschauspieler aus München. Es ist eigentlich überflüssig, erst ausdrücklich festzustellen, dass die Darstellung durch die Münchner Schauspieler auf einem weit höheren Niveau steht, als wir sie in der verflossenen Spielzeit zu genießen hatten ... Am Ostersonntag wurde Goethes „Faust“ (Der Tragödie erster Teil, mit dem Prolog im Himmel) gegeben
Gestern wurde von der Direktion Karl Häusler vom Stadttheater Augsburg der Spielplan für die heurige, vom 25. April bis 24. Mai dauernde Monatsoper veröffentlicht
Innsbrucker Stadttheater. Mit einer für Innsbruck ganz besonders interessanten Neuheit hat Direktor Häusler die von ihm gleitete diesjährige Monatsoper vorgestern mit Wagners „Tristan und Isolde“ geschlossen ... Den Tristan sang Opernsänger A. Wallnöfer aus Graz, der ein sehr wirksamer Vertreter dieser Partie war. Auch seine Partnerin Frl. A. Gerstorfer vom Stadttheater in Nürnberg als Isolde bot eine vollendete Leistung ... In kleineren Partien war vertreten: ... Benno Ziegler als Melot
(Keine Monatsoper im Stadttheater.) Wie wir erfahren, haben die sich seit einiger Zeit schwebenden Verhandlungen zwischen dem Direktor des Augsburger Stadttheaters, Herrn Karl Häusler und Herrn Direktor Thurner wegen Abhaltung einer Monatsoper in der Nachsaison vollständig zerschlagen
Eine Opernsaison, wie wir sie in solcher Güte nicht oft hatten, wurde uns heuer durch den Direktor des Regensburger Stadttheaters Dr. Johannes Maurach und sein wohlgeschultes Ensemble geboten
Monatsoper 1911. Das Ensemble des Regensburger Stadttheaters wird unter der Leitung seines Direktors Dr. Johannes Maurach im Stadttheater in Innsbruck vom 16. April bis 15. Mai Operngastspiele veranstalten
Mit der Aufführung der „Meistersinger“ begann am Ostersonntag das Ensemble des Regensburger Stadttheaters unter Direktor Johannes Maurach an unserem Stadttheater ein einmonatiges Gastspiel. Die im Ganzen treffliche Auffühurng rechtfertigte die Erwartungen, die man an die Monatsoper naturgemäß stellen durfte; Einzelheiten waren oft überraschend gut gelungen; s.a. 19.04. die Oper Samson und Delilah und das Singspiel Alessandro Stradella und weitere Aufführungen
Die gestrige, in Innsbruck erstmalige Aufführung der Oper „Rheingold“ stellte sich als gelungener Versuch dar, den ersten Teil des Nibelungendramas auf unserer Bühne darzustellen. Der musikalische Teil war, von kleinen Unstimmigkeiten abgesehen, prächtig herausgebracht, dank der überaus sicheren und umsichtigen Führung durch den hochverdienten Kapellmeister Herrn Grimm. Das Orcheste hatte enorme Schwierigkeiten zu überwinden und wurde seiner großen Aufgabe durchaus gerecht. Ein vollauf befriedigender Vertreter des Wotan war Herr Hahn, dessen gesangliche Fähigkeiten zur Geltung kamen und Wertschätzung verdienten; s.a. 27.04. Zur gestrigen Besprechung ist nachzutragen, dass das späte Erscheinen des Frl. Gaehde als Erda auf ein momentanes Nichtfunktionieren der Auftriebsvorrichtung der Versenkung zurückzuführen war, aus der die Erda erscheinen sollte, weshalb die Sängerin nach mehreren vergeblichen Versuchen, den Apparat in Ganz zu bringen, erst auf die andere Bühnenseite eilen musste, um von dort aufzutreten
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