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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Seilschwebebahnen

Seilschwebebahnen

(Drahtseil-Luftbahnen.) In den letzten Monaten wurden bei verschiedenen Behörden in Tirol Projekte für Schwebe- und Drahtseil-Luftbahnen eingereicht, deren Bau und Betrieb viel billiger sein soll, als der von Zahnrad- und Drahtseilbahnen; es wäre daher die Verwirklichung dieser Projekte im Interesse des Fremdenverkehrs. Während sowohl das Eisenbahnministerium wie die Gewerbebehörden die amtliche Behandlung solcher Projekte ablehnten, hat nunmehr das Handelsministerium mit einem jüngst erflossenen Erlass entschieden, dass diese Schwebebahnen als gewerbliche Betriebsanlagen anzusehen und zu behandeln sind. Die Genehmigung solcher Projekte steht demnach den politischen Bezirksbehörden zu
(Von der geplanten Zugspitzbahn.) Der von der Lokalbahn-Aktiengesellschaft in München in Gemeinschaft mit der Elektrizitäts-Aktiengesellschaft vormals Schuckert & Co in Nürnberg im Auftrag eines Konsortiums angefertigte und nunmehr vollendete Entwurf eine Zugspitzbahn umfasst alle in Frage kommenden Trassen auf bayrischem und österreichischem Gebiet und alle bekannten Bergbahn- und Bergaufzugssysteme etc.
(Eine Schwebebahn auf den Patscherkofel.) Wie wir vernehmen, will man das schon mehrmals erwähnte Projekt einer Bahn auf den Patscherkofel durch die Errichtung einer Schwebebahn lösen, und zwar soll die Verwirklichung desselben nahe bevorstehen. Allgemein gehaltene Berechnungen schätzen die Kosten auf 400.000 Kronen. Als Trasse für die Bahn soll jene Rinne benützt werden, die sich orografisch rechts vom Schutzhaus am Patscherkofel gegen Lans herabzieht. Der Anfang der Schwebebahn dürfte, wenn dieses Projekt zur Ausführung kommt, nächst der Haltestelle Lansersee errichtet werden. Der Fahrpreis wird ungefähr drei Kronen betragen
Die Zugspitzbahn ... Die Pläne von Zahnrad- und Seilbahnen weichen aber einem der jüngsten Projekte., einer Drahtseilschwebebahn; diese scheint auch am meisten Aussicht auf Verwirklichung zu haben
(Die projektierte Schwebebahn auf den Patscherkofel.) Das k.k. Eisenbahnministerium hat der Bauunternehmung P. Biedermann u. Co in Innsbruck die Bewilligung zur Vornahme technischer Vorarbeiten für eine als Seilschwebebahn auszuführende Bahn niederer Ordnung von Igls zum Kaiser Franz Josef Schutzhaus auf dem Patscherkofel auf die Dauer eines Jahres erteilt
Eine Schwebebahn auf den Gramartboden … Der Auffahrtspunkt dürfte in der Nähe des Schlosses Büchsenhausen zu liegen kommen, von wo aus die Trasse in schnurgerader Linie auf das Ölbergplateau führt, auf dem eine Haltestelle geplant ist, und von dort auf das Plateau zur sogenannten Vogelhütte, unweit des Gramartbodens. Sie hat eine Länge von ungefähr 900 Metern und bewältigt einen Höhenunterschied von 220 Metern. Die Fahrzeit wird kaum 8 Minuten betragen, sodass man von der Maria Theresienstraße das Plateau bequem innerhalb von 15 Minuten erreichen kann
(Patscherkofelbahn.) Wie wir hören, weilten dieser Tage mehrere Herren aus Wien in Innsbruck, um die zur Erbauung einer Schwebebahn auf den Patscherkofel notwendigen Vorbereitungen zu treffen
Eine österreichische Zugspitzbahn
(Eine Studie zum Projekt einer Patscherkofelbahn) … Es kommen drei Projekte in Frage, und zwar 1. die Adhäsionsbahn mit Zahnstangenbetrieb, 2. Die Drahtseilbahn mit festem Unterbau und 3. Die Luftseilbahn (Schwebebahn) … Ein Punkt, weshalb sich die Luftseilbahn, welche in ihren Wagen 15 Personen befördert, auf den Patscherkofel nicht eignet, ist der Umstand, dass diese Bahn eine ausgesprochene Gipfelbahn ist und mit den Haupteinnahmen auf einige schöne Sommer- und Wintertage angewiesen ist … Einem solchen stoßweisen Verkehr, wie für eine Bergbahn angenommen werden muss, kann eine Luftseilbahn mit ihren kleinen Wagen nicht gerecht werden … Der Kostenpunkt für die Herstellung einer Luftseilbahn auf den Patscherkofel beträgt nach Kostenüberschlägen 1.240.000 Kronen; s.a. 30.03. Schwebebahnen; 15.04. Die Vorarbeiten sind nun im besten Gange … Die Gemeinde Patsch hat den ihr eigentümlich gehörigen und für die Erbauung der Schwebebahn in Betracht kommenden Grund ggen eine kaum nennenswerte einmalige Abfindung, also in sehr zuvorkommender Weise abgetreten. Hoffentlich lässt sich auch mit der Igler Waldinteressentschafte ein ähnlich günstiger Abschluss treffen
(Der Bau der Patscherkofelbahn) ist nun, wie uns von wohlinformierter Seite mitgeteilt wird, finanziell sichergestellt. Seine Ausführung wurde der Bauunternehmgung E. Heckl in Saarbrücken übertragen … Die Bahn wird in 2 Sektionen gebaut, deren jede ungefähr 2 Kilometer lang ist. Die erste Sektion führt von Igls bis Heiligwasser und zwar soll sie, wenn sich die Kosten nicht als allzu hoch erweisen, als Standseilbahn (wie die Hungerburgbahn) gebaut werden. Falls dieses Projekt aus genanntem Grund unausführbar ist, wird dieser Teil der Strecke in gleicher Weise wie die zweite Sektion (Heiligwasser – Patscherkofel-Schutzhaus) als Schwebebahn neuesten Systems gebaut, welche die größtmöglichste Sicherheit garantiert
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