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Innsbrucker Nachrichten

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Die nebenstehenden Texte können Sie im Original und vollständig in den Innsbrucker Nachrichten finden, die auf der Webseite ANNO abzurufen sind. Wie sie den Text am besten finden, habe ich auf meiner Startseite beschrieben.


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Privathäuser

Privathäuser

Versteigerung der Konviktsrealitäten, bestehend aus der Behausung samt Hofraum, Garten und Grund: „Die betreffende Realität ist in der Konviktstraße, einer Fortsetzung der Museumstraße gelegen und stoßt auf der einen Seite an die Straße zum Bahnhof, sohin nahe an demselben gelegen, und auf der anderen Seite mit dem Garten an den sogenannten Sillkanal, welcher durch die Meinhardstraße fließt. Die Behausung selbst ist großartig gebaut, hat ein Erdgeschoß und drei Stockwerke; es befinden sich darin 4 Keller, ebenerdig 9 Zimmer, ein Saal und eine große Küche (im ersten, zweiten und dritten Stock ebensoviele Räume). Der Ausrufpreis beträgt 50.000 fl. öst. Währung
Das Tschurtschenthaler´sche Haus nächst dem hiesigen Stadtthurme ist seit einigen Tagen durch Kauf in den Besitz der Stadtkommune Innsbruck übergegangen
Wie man vernimmt, soll das vom Zimmermeister Mayr in der Museumstraße in Angriff genommene Haus eine Zierde der Landeshauptstadt werden; es wir nach dem bereits fertigen Plane im gothischen Style ausgeführt. In einigen Tagen wird an dem eben fertig gewordenen Klaisner´schen Hause am Ende der Museumstraße in der dazu freigelassenen Nische ein von Herrn Streicher angefertigter „Wilder Mann“ in collossaler Dimensionen prangen und der vorübergehenden Menge verkünden, dass im Erdgeschoße bereits die Gastwirtschaft eröffnet ist; (s. a. die Berichte vom 08.10.
21.10.1861 – Am neuen Klaisner´schen Haus in der Museumstraße (Ecke Meinhardstraße) wird der bereits erwähnte „wilde Mann“ unter entsprechendem Ceremoniell aufgestellt und enthüllt. Lebehochs auf den Bauherrn Klaisner, Herrn Bildhauer Streicher und Herrn Architekten Haas beschlossen unter Trompetenfanfaren die hübsche Feier
Vorige Woche ist das gräflich Sarnthein´sche Haus am Ursulinengraben hier durch Kauf in den Besitzt des Herrn Handelsmannes Ferdinand Tschoner übergegangen
Das Convictsgebäude am kleinen Sillkanal wird vom Turnusverein um 60.000 flö. zum Verkauf angeboten; die Stadt bietet 45.000 fl. (dass für die Stadt die Erwerbung dieses Gebäudes wünschenswert sei, darüber war sich die große Mehrheit des Bürgerausschusses einig)
Unter den heuer fertig gewordenen Neubauten zeichnet sich besonders das Eckhaus des Hrn. Baumeisters Christof nächst der Viaduktbrücke durch zweckmäßige Eintheilung im Innern, sowie durch eine elegante und geschmackvolle Außenseite aus (Museumstraße 37, Bp. 891, Ezl. 864 II)
Der obere Theil der Neustadt wird in diesem Jahre eine Verschönerung erhalten durch den Umbau des dermal so unansehnlichen Hauses zwischen der Servitenkirche und dem gräflich Trapp´schen Haus. Die Pläne hierzu sind von den bewährten Herren Huter jun. entworfen. Mit dem Abbruch des ehemalig gräfl. Wolkenstein´schen Haus wird um Georgi begonnen [s.Veronika Gruber, Die bauliche Entwicklung: Bp. 513, KN 205 EZ 212 II, STAI: Bau-Gr. II, XII 1/1863, 1886 Marianische Vereinsbuchhandlung und Buchdruckerei in Ibk., Servitenconvent, Maria Theresienstraße 40; heute ist dort ein Mc´Donalds untergebracht]; s.a. 30.05.
An der Bahnhofstraße gegenüber dem Baur´schen Hause wird durch Herrn Baumeister Peter Huter sen. für Herrn J. Boskarolli ein Neubau aufgeführt, wozu die Grundaushebungen dermal in Arbeit genommen sind
Herr Visneider hat im sogenannten Geist Anger zu Wilten eine bedeutsame Grundfläche angekauft, um sich dort einen großen Garten anzulegen und in demselben ein Wohnhaus erbauen zu lassen; die Einfahrtsgasse zu diesem Baugrund wird östlich an der Triumphpforte angelegt und ist der unterste Theil des dortigen Neuner´schen Gartens deshalb durchschnitten.
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